Monografie

Drama als Störung. Elfriede Jelineks Konzept des Sekundärdramas. Bielefeld: transcript 2016 (= Theater 88).

 

"Aufstörung", "Verstörung", "Zerstörung" – damit wurde Jelineks dramatisches Schreiben von Beginn an belegt, ohne jedoch den Begriff der Störung zu definieren oder zu differenzieren. Ging es zunächst um die Zerstörung des bürgerlichen Dramas und Repräsentationstheaters, sucht das Sekundärdrama eine Auf- und Verstörung, ein komplexes Miteinander von Drama und "postdramatischem" Theatertext.
Ausgehend von kommunikations-, medien-, kultur- und literaturwissenschaftlichen Ansätzen beschreibt Teresa Kovacs erstmals Jelineks Ästhetik der Störung und zeigt, was passiert, wenn Jelineks Sekundärdramen auf ihre "Vorlagen", auf Goethes Urfaust  und Lessings Nathan der Weise  treffen.

 

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Besprochen von/in:

Elin-Sofie Nesje Vestli, Norsk Shakespeare- und teatertidsskrift, 4 (2016)

Manuel Bauer, www.literturkritik.de, 17.1.2016

Tiroler Tageszeitung, 5.10.2016

Wiener Zeitung, 13.10.2016

Herausgeberschaften

SCHREIBEN ALS WIDERSTAND. Elfriede Jelinek & Herta Müller. Wien: Praesens Verlag 2017 (= DISKURSE.KONTEXTE.IMPULSE. Publikationen des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums 15). (mit Pia Janke)

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"Postdramatik". Reflexion und Revision. Wien: Praesens Verlag 2015 (= DISKURSE.KONTEXTE.IMPULSE. Publikationen des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums 11). (mit Pia Janke)

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Der Gesamtkünstler. Christoph Schlingensief. Wien: Praesens Verlag 2011 (= DISKURSE.KONTEXTE.IMPULSE. Publikationen des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums 8). (mit Pia Janke)

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"Die endlose Unschuldigkeit". Elfriede Jelineks "Rechnitz (Der Würgeengel)". Wien: Praesens Verlag 2010

(= DISKURSE.KONTEXTE.IMPULSE. Publikationen des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums 6). (mit Pia Janke und Christian Schenkermayr)

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